W

Wachstum

Wirtschaftswachstum: das Mantra des Kapitalismus (Kapital). Kann es in einer endlichen Welt (Raum) unendliches Wachstum geben? Nein. Für reiche Gesellschaften gilt der Satz – wahlweise von der Figur Tyler Durden im Film „Fight Club“ oder dem britischen Ökonomen Tim Jackson: „Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht leiden können.“ Dinge, die wir übrigens nach Gebrauch schnell entsorgen. Die Lösung: Kreislauf! Grüner Kapitalismus statt Wegwerf-Kapitalismus. Gesellschaftliche Entwicklung braucht Wachstum – Wachstum von Wissen als Basis positiver, gerechter, emanzipatorischer gesellschaftlicher Entwicklung.

Wandel

… ist immer, in unserer Gegenwart ganz besonders. Die riesigen Herausforderungen des Klimawandels, Wandel durch Digitalisierung, Strukturwandel im Revier. Wir sind mittendrin. Was wir brauchen? Mut zur Utopie. Wir wollen den Wandel nicht erleiden, sondern die Transformation, den Umbau von Energiesystem und Gesellschaft nachhaltig gestalten. Wir sind überzeugt: Klimaschutz und Klimaneutralität sind wesentliche Treiber für eine positive wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlichen Wohlstand. Wir arbeiten für eine Energiewende ohne soziale Spaltung. Für Dezentralisierung, neue Gemeinschaft, Eigenverantwortung, Gerechtigkeit, Teilhabe (Teilen) und Transparenz.

Wind

Energieträger und Protagonist im Hörstück „Transfers“ von Céline Berger, VISIT-Stipendiatin 2018. Ihr Projekt „Auf leisen Sohlen“ führte sie in den Offshore-Windpark auf Helgoland. Ihren ersten Aufstieg schildert sie so: „Es gab ein wenig Wind. Ich fing an hochzusteigen und merkte plötzlich, die Anlage singt. Wenn der Wind durch die Fundamente der Struktur weht, entsteht ein Pfeifen, und die Frequenz ändert sich, je höher man kommt. Oben auf der Plattform geht dieses Pfeifen langsam in eine Atmung [Luft] über, so klang für mich das gleichmäßige Rauschen der sich drehenden Blätter. Es war wunderschön.“

Wirkungsorientierung

Die von uns geförderten Projekte sollen auf die Ziele der E.ON Stiftung einzahlen. Daher arbeiten wir in all unseren Prozessen wirkungsorientiert. Wir wollen sicht- und messbare Ergebnisse mit breiter gesellschaftlicher Wirkung. Die Stiftung möchte ihr Kapital in größtmöglichem Umfang den geförderten Projekten zukommen lassen. Deshalb hat sie sich eine schlanke Organisation gegeben, die nur geringe Kapazitäten beansprucht: Ein kleines, effizientes Team betreut unsere Projekte.