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Labor

Raum für Experimente – und eine zentrale Methode unserer Stiftungsarbeit. Reallabors sind gesellschaftliche Experimentierräume, um konkrete Lösungen für eine sozial nachhaltige Transformation vor Ort auszuprobieren – ergebnisoffen (Denken; Utopie). Wir fördern Initiativen, die experimentell Neues ausprobieren und ihre Ergebnisse strukturiert reflektieren möchten. Wirklich radikal Neues ausprobieren, das bedeutet vor allem: Wir wissen eben nicht schon vorher, was dabei herauskommt. Wir wissen nicht alles besser. Wir müssen einfach MACHEN (Handeln). Machen, ohne das Ergebnis vorher zu kennen, machen und auch scheitern dürfen (Fehler) – kurz gesagt ist das die Logik des Experiments (Tesla).

Lage

Grundwort. Bezeichnet von der Lage im Raum über die Schwimmlage, Stimmlage und Tonlage bis zur Weinlage beinah alles, was zählt. Vor allem: die Situation in der Gegenwart (Jetzt), den Stand der Dinge. Aber was heißt schon „Stand“? Alles ist in Bewegung, mehr denn je (Balance; H2O; Transformation; Wandel; Zukunft).

Licht

Eine Form der Energie, Strahlungsenergie (Sonne). Seit Prometheus den Göttern das Feuer stahl, um es den Menschen zu bringen – auf dass sie sich wärmen, Pflanzen und Tiere braten und kochen und die Nacht erhellen –, ist das Licht traditioneller Begleiter der Erkenntnis (Denken; Nebel). Apropos Tiere: Glühwürmchen erleuchten unsere Sommernächte. Der biologische Grund: Partnersuche. Die Wirkung: Romantik. Der Künstler Peter Miller widmete den synchron blinkenden Glühwürmern der Art Photinus carolinus im Rahmen des VISIT-Kunstprojekts „Photuris“ eine Reise zu den Appalachen-Bergen in die Vereinigten Staaten, eine Ausstellung und ein Künstlerbuch. Sie sehen: Kunst mit Licht und Energie fördern wir besonders gern! Was wir davon haben? Erleuchtete Blicke in die Zukunft der Energie und des Lichts (Vision)!

Luft

Das Gasgemisch der Erdatmosphäre (CO2; O2), in dem der è Mensch sich bewegt wie der Fisch im Wasser (H2O). Die Gasmoleküle der Luft brechen und streuen das Licht der Sonne, und zwar je nach Wellenlänge unterschiedlich stark: Den atmosphärischen Effekt sehen wir bei wolkenlosem Horizont morgens kurz vor Sonnenaufgang (Nebel) und abends kurz nach Sonnenuntergang. Morgenröte und Abendrot (Revier) in Farben von zartem Rosa bis Violett über Tiefrot zu leuchtendem Orange.