J

Jetzt

Im weiteren Sinne: die Gegenwart. Eigentlich aber nur der Moment, Augenblick, ein Nu. Und zwar dieser eine, einzigartige Zeitpunkt, der immer schon wieder vorbei ist, wenn wir „jetzt“ sagen. Also jetzt. Und jetzt. Und jetzt … „Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen, denn andere Wasser [H2O] strömen nach“, sagt Heraklit. Weiteres zum Verhältnis zwischen Wörtern und Dingen: Anfang; Mensch.

Job

… machen wir, nämlich unseren! Arbeitsweise.

Jugend

Entwicklungsphase des Menschen zwischen Kindheit und Erwachsenenalter (Yps). Der Begriff „Jugend“ ist erst seit der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert belegt und oszilliert seitdem: Wachstum schmerzt in vielerlei Hinsicht (Konflikt). Entwicklungskrisen und Identitätsfindung einerseits, Euphorie des Anfangs andererseits. Goethe dichtete im Kapitel 11 des „West-östlichen Diwan“: „Jugend ist Trunkenheit ohne Wein“. Seiner Schlussfolgerung, das Alter könne sich durch Weingenuss zurück zur Jugend trinken, stimmen wir nicht zu (dennoch schön gereimt: „Für Sorgen sorgt das liebe Leben/Und Sorgenbrecher sind die Reben“). Seit dem 20. Jahrhundert assoziieren wir Jugend mit Jugendbewegungen, manchmal mit Avantgarde, immer mit Zukunft., aktuell vor allem mit dem eindrucksvollen Engagement und Streik fürs Klima (Klimawandel; Paris).