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Anfang

Wie fing alles an? Mit dem Urknall? In vielen Religionen fängt alles mit Licht an. In der Bibel etwa mit dem Licht, das der Schöpfer (H2O) macht, indem er es sagt. In jedem Fall beginnt alles mit Energie. Auch die E.ON Stiftung. Die E.ON Stiftung ist 2020 aus der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH (ehemals RWE Jugendstiftung) hervorgegangen: Seit September 2020 firmiert sie als E.ON Stiftung gGmbH und ist die Unternehmensstiftung der E.ON SE.

Arbeitsweise

Nämlich unsere: fördern, initiieren, kooperieren, handeln, anstoßen und diskutieren. Wir initiieren Projekte und Dialoge, generieren Erkenntnisse zur Energiewende und gehen aktiv auf Menschen zu. Aber: Sie können gern auch auf uns zukommen! Denn die E.ON Stiftung ist immer offen für Projekte und Partner, mit denen wir bei zentralen Gruppen (Zielgruppen) unserer Gesellschaft wichtige Wirkungen und Veränderungen anstoßen und unterstützen können. Für das Energiesystem der Zukunft, für ein gutes Leben (Chance; Gerechtigkeit; Teilen), für nachhaltige gesellschaftliche Transformation.

Atomausstieg

Beschleuniger des umfangreichen Transformationsprozesses, in dem wir uns befinden: die Energiewende. Historisch: Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima beschloss der Deutsche Bundestag am 30. Juni 2011 das „13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes“, das die Beendigung der Kernenergienutzung regelt. Die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke ist für 2022 vorgesehen – allerdings herrscht Uneinigkeit (Jugend; Konflikt) über die Frage, mit welchen Mittel der Klimawandel am wirksamsten bekämpft werden und wie schnell die Energiewende erfolgen kann und soll.

Atomkraft

Auch: Kernenergie, Atomenergie, Kernkraft oder Nuklearenergie. Großtechnische Erzeugung von Sekundärenergie mittels Kernspaltung. Diese Technologie wird seit den 1950er-Jahren zur Stromproduktion genutzt und endet in Deutschland mit dem Atomausstieg.

Atomteller

Wandteller waren vollkommen aus der Mode – idyllische Windmühlen in Delfter Blau transportieren für heutige Betrachterinnen und Betrachter keine Heimatgefühle mehr. So sieht unsere Heimat (Revier) nicht aus! Autorin und Regisseurin Mia Grau und Architekt Andree Weissert hatten eine Idee: Windmühlen erzeugen – wie Windräder – Energie aus Wind. Was Windmühlen früher waren, sind Atomkraftwerke heute: Energiebauwerke, die Landschaften prägen. Kulturlandschaft war schon immer Energielandschaft. Kraftwerke sind architektonische Zeugnisse ihrer Epoche – und werden Relikte einer Zeitenwende (Atomausstieg) sein. Darum erfanden sie den Atomteller: Futur II der Nostalgie. In Königsblau und handgemalt.