Methodik

Um die Ergebnisse einer Umfrage einschätzen zu können, sind Informationen über die Art der Erhebung, die Stichprobe und die statistische Auswertung elementar. Daher möchten wir in diesem Abschnitt auf die wesentlichen Punkte zur Methodik eingehen.

Erhebung der Daten

Bei der durchgeführten Befragung handelt es sich um eine rollierende Online-Befragung. Die dargestellten Auswertungen beziehen sich auf die Antworten der gut 10.000 befragten deutschen Bürgerinnen und Bürger im Zeitraum vom 26. Juli bis 25. August 2021.

Die adressierten Fragen wurden als Multiple-Choice-Fragen gestellt. Es konnten jeweils drei der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten ausgewählt werden.

Analyse auf Wahlkreisebene

Die Ergebnisse auf Wahlkreis-Ebene wurden mit den Daten des Bundeswahlleiters zusammengelegt. Der Stichprobenfehler auf Wahlkreis-Ebene betrug 3,5 % bis 12,5 %.

In der ersten Frage wurde die Antwortmöglichkeit „Klimawandel und Energiewende“ aufgrund der inhaltlichen Relevanz näher statistisch untersucht. In der zweiten Frage wurden die Antwortmöglichkeiten mit den größten Standardabweichungen (SD) zwischen den verschiedenen Wahlkreisen „Höhere CO2-Preise für Benzin, Öl und Gas“ (SD=6,74), „Ende der Zulassung von Verbrenner-PKWs“ (SD=4,69) und „Alle diese Maßnahmen sollten umgesetzt werden“ (SD=4,37) weiter statistisch analysiert. Für jede dieser Antwortmöglichkeiten wurden die Korrelationen zu den sozio-ökonomischen Variablen der Wahlkreise ermittelt, sowie die Signifikanz des Einflusses dieser Variablen auf die Antwortwahrscheinlichkeit im Rahmen von Regressionsanalysen bestimmt.

Sonstige Hinweise

Die Umfrage wurde beim Meinungs- und Marktforschungsunternehmen Civey in Auftrag gegeben. Für die Auswertung der Daten wurde auf die ungewichteten Rohdaten zurückgegriffen.

Die Entscheidung für die negative Formulierung der Frage in Bezug auf die Ablehnung der verschiedenen Klimaschutz-Maßnahmen resultierte aus den Erfahrungen vergangener Befragungen. Dabei erzielte die Frage nach der Zustimmung zu den Klimaschutz-Maßnahmen nur wenige signifikante Ergebnisse. Außerdem sollte vermieden werden, dass bei einer positiven Formulierung nur die attraktivsten Klimaschutz-Maßnahmen ausgewählt werden. In diesem Fall wäre es schwierig, Aussagen darüber zu machen, mit welchen Maßnahmen die Bürgerinnen und Bürger grundsätzlich einverstanden wären.