vox populi

Der Mensch steht im Mittelpunkt einer erfolgreichen Klima- und Energiepolitik. Unsere Hinwendung zum Menschen bedeutet nicht, den Launen des öffentlichen Diskurses hinterherzulaufen oder es bei der Erhebung kurzlebiger Stimmungen zu belassen. Wir wollen die Bedürfnisse der Menschen, deren Genese, kulturelle Bedingtheit und Wandelbarkeit verstehen – um sie so gezielt und fundiert für eine dezentrale und digitale Energiewelt zu begeistern.

Neben langfristigen Studien in Kooperation mit wissenschaftlichen Institutionen führen wir repräsentative Umfragen durch, die Haltungen, Positionen und Anforderungen der Menschen aktuell, niedrigschwellig  und flexibel spiegeln – zum Beispiel zur Klimapolitik, zu sozialer Nachhaltigkeit oder dem Green Deal.

Wie stehen Sie zum Klimaschutz?

Im Oktober 2020 hat das Meinungsforschungsunternehmen civey in unserem Auftrag nach der Einstellung der Deutschen zu Energiewende und Klimaschutz gefragt. Das Ergebnis: Die meisten befragten Personen sehen die Politik in der Pflicht, wenn es zum Beispiel darum geht, die Klimaziele zu erreichen. Fast gleich groß ist aber auch die Anzahl derer, die sich selbst – in ihrer Rolle als Verbraucherinnen und Verbraucher – in der Verantwortung sehen. Doch wie steht es um die Bereitschaft zu Verhaltensänderungen, z. B. beim Fleischkonsum oder durch die Einführung eines Tempolimits? Hier werden Unterschiede deutlich, z. B. zwischen den Geschlechtern oder zwischen den Menschen in der Stadt und auf dem Land. Wir finden: Diesen Bedürfnissen ist Rechnung zu tragen. „Wir brauchen eine differenzierte Soziologie des Klimaschutzes“, sagt Stephan Muschick, Geschäftsführer der E.ON Stiftung. „Nur wenn wir wissen, was die Menschen wollen, können wir sie auch zum Mitmachen bei den dringend notwendigen Veränderungen motivieren.“ 

Alle Ergebnisse unserer Umfrage finden Sie hier: