Journal

Um die Klimakrise zu bewältigen, brauchen wir Energie. Erneuerbare Energie auf der technischen Seite, natürlich. Zuallererst aber jene Energie, die in der Gesellschaft, in den Menschen steckt. Denn nur Menschen können gemeinsam mit anderen Menschen eine lebenswerte, klimaneutrale, digitale, vielfältige, bunte Gesellschaft der Zukunft gestalten. 

Aus diesem Grund haben wir unser Journal „Die Energie der Gesellschaft“ getauft.

Sie lesen darin auf 64 Seiten über die Kraft von Innovation, über die Macht der Kreativität und über Grenzen, die wir als Gesellschaft überwinden müssen. Es geht um Digitalisierung und Kommunikation, über die Stadt von morgen und das Zusammenleben von übermorgen. In vier Themenblöcken – Wissen, Zweifel, Vertrauen, Pläne – behandeln Eckart von Hirschhausen, Petra Gerster, E.ON CEO Leo Birnbaum und viele mehr das, was unserer Gesellschaft Energie geben kann.

Unten finden Sie zwei Artikel, die einen tieferen Einblick in das Journal gewähren: der Prolog von unserem Geschäftsführer Stephan Muschick  sowie ein Beitrag über den Generationenkonflikt von der Klimaaktivistin Hannah Lübbert und der Journalistin Ursula Weidenfeld.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann schicken wir Ihnen das Journal gerne kostenlos zu. Bitte senden Sie uns dafür Ihre postalische Anschrift an die Kontaktadresse kontakt-stiftung@eon.com. Ihre Daten werden ausschließlich für die Versendung des Journals verwendet.

Markus Rex

Die Arktis ist das Epizentrum des Klimawandels

Die Begeisterung für die komplexen Wechsel­spiele von Natur, Mensch und Klima führten Polarforscher Markus Rex 1992 das erste Mal in die Arktis. Zwei Jahre später reiste er in die Antarktis – ein Gebiet, das für das Weltklima eine entscheidende Rolle spielt.

Gesine Schwan

Kommunikation in der Krise: Wie schaffen wir Vertrauen?

Demokratie braucht Vertrauen. Und zwar in beide Richtungen: Die Bevölkerung muss ihrer politi­schen Vertretung vertrauen können, die Politiker:innen den Menschen, die sie vertreten. Dies gilt umso mehr in schwierigen Lagen. Gesine Schwan im Gespräch – über Vertrauen und Misstrauen, Glück und Gemeinwohl. 

Eckart von Hirschhausen

Gesunde Erde, gesunde Menschen

Hitzefrei? Früher eine Seltenheit. Heute erreichen die Temperaturen oft genug die magische Grenze. Nicht nur deshalb ist die Klimakrise ein medizinischer Notfall. Und gleichzeitig die größte Chance, etwas für die Gesundheit der Menschen zu tun. Von Eckart von Hirschhausen.

Leo Birnbaum

Innovationen

Die neue Energiewelt wird nicht nur grün, sondern auch dezentral und digital. Im Interview spricht E.ON CEO Leo Birnbaum unter anderem über Herausforderungen, die Unternehmenskultur und eine digitale Energiezukunft.

Rene Mono

Wie gelingt uns die Stadt von morgen?

„Bauen, bauen, bauen“ – ist das die Lösung für die eine zukunftsfähige Stadt? Harald Welzer ist da anderer Meinung. Er fordert eine „Neuerfindung der Stadt unter Bedingungen von Klimawandel, Digitalisierung und Vergemeinschaftung“. Vital soll sie sein, nicht smart.

Credit: Andreas Greiner, Gertrude Endejan-Gremse 2020

Die Grenzen der Kunst

Die Kunst ist thematisch, stilistisch und ästhetisch frei. Sie beschäftigt sich mit Gegenständen ihrer Wahl, in einem Material ihrer Wahl und mithilfe von Formen ihrer Wahl. Sie erfreut sich einer unbegrenzten Lizenz der Perspektive, der Darstellung und der Akzentuierung. Von Dirk Baecker.

Rene Mono

Ja, bitte! Nein, danke! Energiewende für alle?

Die Politik sollte mit Blick auf die Klimakrise zwei Sachen beherzigen: Keine Angst vor der eigenen Courage zu haben und eine kluge Klimaschutzpolitik.  Von René Mono.

Credit: markus-spiske

Ihr habt keinen Plan

In Diskussionen über die Klimakrise ist immer wieder vom Generationenkonflikt die Rede. Ist das schlecht – oder gerade notwendig für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft? Von Hannah Lübbert und Ursula Weidenfeld.

Beirat

Der Mensch im Zeitalter der Transformation

Eine Welt ohne Menschen wäre womöglich eine, in der die Klimakrise keine solche mehr wäre – aber keine Menschen sind eben auch keine Lösung. Was das für die Zukunft bedeutet? Ein Prolog von Stephan Muschick