Soziales Nachhaltigkeits-barometer

Menschen fragen

Es gibt kleine, große und die ganz großen Fragen, uralte und radikal neue Fragen. Ziemlich neu und richtig gut ist zum Beispiel die Frage: Wenn es 80 Millionen Stromquellen gibt, wer hat dann die Macht?

Seit 2017 veröffentlicht die Stiftung in Kooperation mit der 100 prozent erneuerbar Stiftung und dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) das „Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Energiewende“ – Mitte April 2020 erschien die aktuelle Studie. Ein Ergebnis: Die überwiegende Mehrheit der in Deutschland lebenden Bevölkerung unterstützt die zentralen politischen Ziele der Energiewende. Deutlich wird aber auch die Kritik an der bisherigen Umsetzung: zu chaotisch, ungerecht, elitär – zu wenig Mitwirkungsmöglichkeiten.

Menschen zu fragen, was sie wollen, ist eine gute Idee, wenn man Demokratie und Partizipation ernst meint. Die Menschen haben klare Ansichten darüber, wie zum Beispiel die Mehreinnahmen aus einem CO2-Preis zu verwenden seien. Die deutliche Mehrheit spricht sich dafür aus, die Einnahmen in ein klimafreundliches Verkehrssystem und den Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren. Und gegen individuelle Rückvergütung. Ein klares Votum für Solidarität, Generationengerechtigkeit – und für die Vernunft.

Es gibt kleine, große und die ganz großen Fragen, uralte und radikal neue Fragen. Ziemlich neu und richtig gut ist zum Beispiel die Frage: Wenn es 80 Millionen Stromquellen gibt, wer hat dann die Macht?

Die Publikationen der Jahre 2017 bis 2019 finden Sie hier: