E.ON Stiftung

Gemeinsam nachhaltig

„In Zeiten, da es scheint, als hätten wir eine Summierung von Irrwegen, muss man mit erhöhter Aufmerksamkeit suchen. Die Welt ist so vielfältig und voller Unwahrscheinlichkeiten, ein Kondensat schon verbrachter Zeit. 4,6 Milliarden Jahre ist unser Sonnensystem alt. Davor liegen 13,8 Milliarden Jahre, in denen der Kosmos entstand. Drei Sonnen mussten verglühen, damit wir Menschen uns entwickeln. Da steckt eine Menge Input in uns, und da werden auch Auswege verborgen sein.“ (Alexander Kluge, Interview im STANDARD, 2020)

Die Welt ist im Wandel. Ausgang? Ungewiss. Wir sind unterwegs – mitten in Transformationen, die manchen noch abstrakt scheinen. Krisen machen sie schmerzhaft konkret: Klimakrise und Corona-Pandemie verlangen uns Entscheidungen, Handeln und Haltung ab. Und neues Denken, denn wir erleben: Althergebrachte Lösungen funktionieren nicht. Business as usual ist keine Option. Die Einsicht ist brutal. Und herausfordernd.

Was wir brauchen? Wir müssen unseren Horizont frei machen von den Vorgaben der Gegenwart und aufhören, Zukunft nur als Verlängerung des Heutigen zu denken. Wir brauchen neue Utopien. Möglichkeitsräume.

3 Fragen an

In unserem „3 Fragen“-Format äußern sich Expertinnen und Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen zur Klimakrise. Unsere Reihe eröffnen Holger Lösch und Marina Weisband. Der stellvertretende Geschäftsführer BDI e.V. spricht über aktuelle Herausforderungen, die Transformation der Gesellschaft und einen „großen Instrumentenkasten“. Marina Weisband erklärt, warum ein Problem für den Klimaschutz psychologischer Natur ist und wieso der Status quo keine Option mehr darstellt.